Hallo? Wie bitte? Achtung: Recherchierender Journalist!
von Ulli Schauen
Wer mal nicht auf der recherchierenden Seite ist, sondern auf der anderen Seite, lernt Journalisten von dieser anderen Seite kennen. Das kann surreale Züge tragen.
Heute auf meinem Anrufbeantworter, 14:19: "Hier spricht K.O. von der M-Redaktion. Würden Sie mich bitte zurückrufen, am besten auf meinem Handy, 0170-xyzblabla."
Klar, mache ich gerne.
18:04 Uhr. Ich rufe zurück.
"Hier Ulli Schauen."
Schweigen am anderen Ende.
"Sie hatten versucht, mich zu erreichen."
"Von welcher Institution sind Sie?"
"Sie haben mich angerufen und mir auf den AB gesprochen und diese Handynummer genannt."
"Ich mache jeden Tag 70 Anrufe, ich weiß nicht wer Sie sind. Von welcher Institution?"
"Ich heiße Ulli Schauen, bin freier Journalist und Buchautor."
"Und ich habe Sie angerufen?"
"Ja. Wissen Sie was, wenn es Ihnen wieder einfällt, rufen Sie mich halt noch einmal an."
Ende des Telefonates.
Lachen. Kopfschütteln.
Die ÖkolügeEigenwerbung: journalismus.de-Macher Stefan Kreutzberger hat ein Buch geschrieben: Die Ökolüge. Wie Sie den grünen Ettikettenschwindel durchschauen. Bald dazu mehr an dieser Stelle.
Raus aus den Nischen?Die Bilanz der Förderung von Migranten in den deutschen Medien ist ernüchternd, selbst bei Sendern wie dem Westdeutschen Rundfunk, die sich das Thema speziell auf die Fahnen geschrieben haben. Bei anderen, ist "Mehr Farbe in die Medien" überhaupt kein Thema, zum Beispiel beim Bundesverband Deutscher Zeitschriftenverleger. Das berichtet Ulli Schauen in der Septemberausgabe 2008 der Medienzeitschrift "M - Menschen machen Medien".
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